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dvb-t

DVB-T Frequenz scann

Voraussetzung ist ein funktionsfähiges DVB-Gerät. scan benötigt lediglich die Basisdatenfrequenz und Übertragungsmodus, da es die Frequenzen nicht selbständig durchlaufen kann. Diese sind im Ordner /usr/share/dvb/ zu finden.

Nun im Terminal [2] in das Verzeichnis wechseln, in der die soeben erstellte Datei liegt, und folgenden Befehl eingeben:

scan  /usr/share/dvb/dvb-t/de-Sachsen > ~/channels.conf

Das Programm durchsucht die vorgegebenen Frequenzen und erstellt nun die Datei channels.conf Diese Datei kann nun von XINE, Totem, MPlayer und gXine genutzt werden, um DVB-T empfangen zu können. Hierfür muss nur die channels.conf ins Heimatverzeichnis in das jeweilige versteckte Programmverzeichnis kopiert werden,. Ein genaueres Ergebnis erzielt man, wenn man dem Befehl noch folgende Optionen hinzufügt:

scan -n -o zap -p /usr/share/dvb/dvb-t/de-Sachsen > ~/channels.conf

Gibt scan Warnungen aus, dass es eine der angegebenen Frequenzen nicht einstellen konnte (WARNING: »> tuning failed!!!), so deutet dies auf einen schlechten Antennen-Standort hin. Bei Zimmerantennen empfiehlt es sich einen besseren Standort zu wählen (z.B. am Fenster) oder auf eine Außenantenne zu wechseln. Auch mehrere Steckverbinder im Antennenkabel mindern die Empfangsqualität. Im Zweifelsfall lohnt sich die Investition in ein durchgehendes Antennenkabel.

VLC und DVB-T

Um DVB-T oder DVB-C über VLC zu empfangen, muss man zuerst eine channels.conf anlegen. Wie das geht, steht im Artikel dvb-utils oder alternativ im Artikel w scan. Dann wird danach über „Medien Datei öffnen“ (oder Strg + F) die Datei ausgewählt. In der Wiedergabeliste (Aufruf: L) stehen dann alle verfügbaren Sender. VLC kann auch gleich mit dieser Datei aufgerufen werden und startet dann als „Fernseher“. Möchte man zukünftig öfter mit VLC fernsehen, dann bietet sich die Aufnahme der Datei in die Medienbibliothek an. In der Wiedergabeliste findet sich links der Eintrag „Medienbibliothek“. Wenn man mit der rechte Maustaste in der Medienbibliothek das Kontextmenü aufruft, kann man („Dateitypen alle“ einstellen) die channels.conf auswählen. Nach dem Beenden und neu Starten von VLC steht dort dann nur noch „dvb:“ für jedes DVB-T-Programm.

Die dvb-Angabe kann man dann in der Medienbibliothek für die einzelnen Sender ändern, dazu dort „channel.conf“ aufklappen, für die Sender jeweils einen rechte Maustaste in den Namen, dort „Informationen Allgemein“ wählen, und den Titel anpassen. „Metadaten speichern“ nicht vergessen! Man kann die Kanäle dann nach seinen Wünschen umsortieren - diese Änderung ist dauerhaft.

Electronic Program Guide

VLC kann für den gerade laufenden Kanal auch eine Programmübersicht anzeigen, diese wird über „Extras → Program guide“ aufgerufen und zeigt die Sendungen des laufenden Kanals an, die aktuelle rosa unterlegt. Darunter wird, wenn in den EPG-Daten vorhanden, die Beschreibung zur Sendung ausgegeben.

Teletext

Um Teletext (Videotext) anzeigen zu können, wird das Paket vlc-plugin-zvbi benötigt. Der Teletext kann über die Schaltflächen (Aktivierung über „Ansicht → Erweiterte Steuerung“) unterhalb der Anzeige bedient werden (an/aus, transparente Darstellung, Seitennummer). Die Bedienung des Teletext kann nur über das Eingabefeld „Seitennummer“ erfolgen, eine interaktive Steuerung im Videofenster sowie über die Tastatur ist nicht möglich.

Alternativ zu dem VLC-Plugin kann auch mtt verwendet werden. Die Anwendung mtt ist gegenüber dem VLC-Plugin, was die Bedienbarkeit betrifft, überlegen. Die Seiten lassen sich im Fenster mit der Maus direkt aufrufen, das Auswählen der Seiten sowie Unterseiten erfolgt mittels Pfeiltasten oder im Menü, eine direkte Eingabe der Seitennummer über der Tastatur ist möglich, ebenfalls lassen sich verschiedene Sender die die gleiche Frequenz besitzen, auswählen.

dvb-t.txt · Zuletzt geändert: von 127.0.0.1

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